Sandkasten für Kinder einfach selbst bauen

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Sobald die ersten Sonnenstrahlen im Jahr die letzten Winterwolken durchdringen und die Temperaturen steigen, ist das Ziel nahezu aller Kinder der nächstgelegene Spielplatz. Rutsche, Schaukel oder Wippe. Alles wird einem eingehenden Härtetest unterzogen. 10 Minuten schaukeln, wippen oder rutschen reichen allerdings oftmals bereits aus, Ausschau nach einer anderen Spielmöglichkeit zu halten. In den meisten Fällen wird dann der gute alte Sandkasten aufgesucht, in dem die Kleinsten mit einer erstaunlichen Geduld verweilen können.

Sandkasten bauen

Einen Sandkasten selbst zu bauen ist nicht schwer

Ein Sandkasten mag im ersten Moment vergleichsweise profan wirken, bietet Ihren Kids jedoch mehr Möglichkeiten zum Spielen als jedes andere Objekt auf dem Spielplatz. Im Sandkasten ist der Phantasie Ihrer Kinder nahezu keine Grenze gesetzt und die kleinen Baumeister entwickeln eine teils erstaunliche Kreativität und eine engelsgleiche Geduld. Hoch konzentriert werden Burgen gebaut, Tunnel gegraben und kleine Landschaften kreiert, in denen dann kleine Puppen oder Spielzeugautos bewegt werden.

Kinder können einen ganzen Nachmittag im Sandkasten verbringen, ohne dass ihnen langweilig wird. Auf einer Schaukel, einer Rutsche, einer Wippe oder jedem anderen Gerät auf dem Spielplatz wäre das undenkbar. Viele Papas möchten Ihrem Nachwuchs deshalb den Traum vom eigenen Sandkasten im Garten oder Hinterhof erfüllen, wissen oftmals nur nicht recht, wie sie das bewerkstelligen sollen. Diesen Super-Daddys kann geholfen werden. Und zwar mit unserer Anleitung zum Bau des eigenen Sandkastens.

Das richtige Plätzchen

Zunächst einmal sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass es sich empfiehlt, den Platz für Ihren Sandkasten sehr genau auszuwählen. Insbesondere bei kleinen Kindern ist es beispielsweise ratsam, die Spieloase in der Nähe der Terrasse oder der Tür aufzubauen, um mit möglichst kurzen Wegen im Fall der Fälle einen schnellen Zugriff zu ermöglichen. Außerdem sollte der Sandkasten von Ihnen gut einsehbar sein und nach Möglichkeit auch nicht in der Sonne aufgestellt werden. Die Platzierung unter einem Baum beispielsweise ist daher empfehlenswert.

Was Sie benötigen

  • 200-250 kg Sand
  • Kies als Basis
  • Wasserresistente Folie 1400 x 1400 (mm)
  • 4 Außenbretter 1500 x 300 x 20 (mm)
  • 4 Innenbretter 1140 x 300 x 20 (mm)
  • 35-40 Holzschrauben (Senkkopf und 3,5 x 120)
  • Holzbohrer und Akkuschrauber
  • Holz-Tacker
  • 4 Bretter für die Sitzflächen 1320 x 200 x 20 (mm)

Und los geht’s

Sandkasten selbst bauen

Ein Sandkasten ist für Kinder super zum spielen

Zunächst einmal sollten Sie ein 15 cm tiefes, quadratisches Loch graben, welches etwa 160 cm mal 160 cm messen sollte. Diese Vertiefung sollte jetzt mit dem vorbereiteten Kies gefüllt werden, welcher so eben wie möglich eingebracht werden sollte. Nun können Sie sich der Rahmenkonstruktion widmen. Verschrauben Sie zuerst die kürzeren Innenseiten so, dass ein quadratischer Rahmen entsteht.

Die wasserfeste Folie wird nun an den Innenseiten dieses Rahmens festgetackert. Als nächstes können Sie sich um den äußeren Rahmen kümmern, den Sie mit dem gleichen Prinzip wie den inneren zusammenschrauben. Diese beiden Konstruktionen legen Sie nun auf den vorbereiteten Untergrund aus Kies. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass die Abstände des äußeren Rahmens zum Inneren überall gleich sind und außerdem die gleiche Höhe haben.

Die Sitzbank

Nun nehmen Sie Bretter zur Hand, die als Sitzbank vorgesehen sind und schrauben diese so auf die Rahmenkonstruktionen auf, dass der Freiraum zwischen dem inneren und dem äußeren Rahmen nach innen (zum Sand hin) und nach außen exakt bündig verschlossen wird. Besonders wichtig hierbei ist es, penibel darauf zu achten, dass keine Stellen übrig bleiben, die eine Verletzungsgefahr für Ihre Kinder darstellen. Dazu zählen beispielsweise überstehende Schraubenköpfe. Diese müssen dringend im Holz versenkt werden.

Kleine scharfkantige oder spitze Überstände an Stellen, die nicht ganz bündig aufeinander liegen, müssen ebenfalls angeglichen werden. Schleifpapier ist dafür ein probates Mittel. Wenn alle Gefahrenquellen ausgemerzt worden sind, können Sie nun zum abschließenden Arbeitsschritt übergehen. Jetzt darf der Sand in den Sandkasten gekippt werden. Zugegebenermaßen ist für einen solchen Sandkasten ein wenig Arbeit von Nöten, die jedoch durchaus überschaubar sein dürfte. Doch selbst das ist ganz gewiss in dem Moment vergessen, an dem Ihnen glückliche Kinderaugen entgegenstrahlen, wenn Ihre Liebsten den ersten eigenen Sandkasten erblicken. Garantiert!

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