Die Wohnung tapezieren – Auf das solltest Du achten

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Noch vor 10 Jahren waren Tapeten nicht mehr im Trend. Dies hat sich in den letzten Jahren aber geändert. Mit den neuen Mustern und Farben kann die Wohnung modern gestaltet werden. Wer seine Wohnung umgestalten möchte oder gar in eine neue Wohnung zieht und diese renovieren will, sollte sich auf jeden Fall mal ein wenig über die neuen modernen Tapeten informieren.

Wer denkt, dass es einfacher ist die Wohnung zu streichen und sich vor dem Tapezieren sträubt, kann mit ein paar einfachen Tipps und Tricks die Angst vor dem Tapezieren überwinden. Denn tapezieren muss nicht wirklich zeitaufwendig sein.

Das richtige Werkzeug zum Tapezieren

Tapezierwerkzeug liegt auf dem Tapeziertisch

Das richtige Werkzeug zum tapezieren ist sehr wichtig

Bevor man mit dem Tapezieren beginnt, sollte man natürlich erst einmal das richtige Werkzeug zusammenstellen. Einige Dinge sind für das einfache und schnelle tapezieren der Wohnung auf jeden Fall nötig.

Wichtig sind der Tapeziertisch und eine Leiter. Des Weiteren sollten ein Eimer und ein Quast nicht fehlen. Zum richtigen Ausmessen und Anpassen der Tapete benötigt man auch Zollstock, Bleistift, eine scharfe Schere und natürlich ein Cuttermesser. Wichtig ist auch, dass man eine Tapezierbürste hat, um die Tapete an der Wand glatt zu streichen. Tapeziertische können unter Umständen auch gemietet werden, falls man diesen nicht kaufen möchte.

Eine gute Idee zum Geldsparen ist auch, im Freundeskreis oder in der Verwandtschaft nachzufragen und sich diesen vielleicht zu leihen. Wer sich für das Kaufen eines Tapeziertisches entscheidet wird feststellen, dass diese oft im Angebot im Baumarkt angeboten werden.

Die Wände für das Tapezieren vorbereiten

Ganz wichtig für das Tapezieren, genauso wie für das Anstreichen, ist, dass die Wände sauber und eben sind. Tapetenreste sollten vor dem Kleben der neuen Tapete entfernt werden. Falls sich Risse oder Löcher in den Wänden befinden, sollten diese erst einmal gespachtelt werden. Nachdem die Spachtelmasse trocken ist, sollte man mit Schleifpapier die gespachtelten Stellen nacharbeiten, um diese Stellen zu begradigen.

Weisen die Wände Schimmel an einigen Stellen, wie zum Beispiel in den Ecken, auf, sollten die Wände erst einmal gereinigt werden. Niemals sollten die neuen Tapeten auf dem Schimmel angebracht werden. Im Bauhandel sind Lösungsmittel für Schimmel erhältlich. Auch sollte man die Wände vor dem Tapezieren mit Kleister bestreichen. So haften die Tapeten letztendlich besser.

Das Tapezieren

Nachdem der Untergrund entsprechend vorbereitet wurde, kann nun mit dem Tapezieren begonnen werden. Wichtig ist das Ausmessen der Wände, sodass man weiß, wie lang die einzelnen Tapetenbahnen sein sollen. Beim Zuschneiden der Tapete gibt man am besten jeweils circa 3 cm zu der Wandlänge hinzu.

So können dann die Tapeten nach dem Kleben direkt an der Wand oben und unten mit dem Cuttermesser genau abgeschnitten werden. Die Tapetenbahnen werden auf dem Tapeziertisch mit der Unterseite nach oben eingekleistert. Danach wird die Tapete eingeschlagen, dies bedeutet, dass man oben ein Drittel der Tapete einfaltet und unten dann entsprechend zwei Drittel. Die Tapete sollte jetzt für ein paar Minuten ruhen damit der Kleister einwirken kann.

Wichtige Dinge die beim Tapezieren beachtet werden sollten

Wenn die Tapete an der Wand angebracht wird, ist es wichtig, die Tapete gerade anzubringen. Um festzustellen ob die Bahn auch tatsächlich gerade an der Wand klebt, kann man eine Wasserwaage verwenden.

Eine gute Idee ist es, vor dem Kleben der Tapete einen Bleistiftstrich mit der Wasserwaage an der Wand anzubringen und die Tapete dann entlang dieses Striches zu kleben. Die nächste Bahn wird dann bündig an die erste Bahn geklebt. Die Tapete sollte nicht überlappen, aber sollte sich eng berühren. Der Untergrund darf nicht mehr zu sehen sein.

Blasen in der Tapete vermeiden

Ein Mann streicht die Tapete glatt

Tapete glatt streichen

Übrigens ist die Tapetenbürste das Werkzeug, mit der man die Tapete an der Wand glatt streicht. Jedoch können auch andere Hilfsmittel wie beispielsweise ein weiches Tuch o.ä. verwendet werden. Dabei wird von innen nach außen gestrichen, um Luft entweichen zu lassen und Blasen zu vermeiden.

Sieht die Tapete nach dem Kleben ein wenig wellig aus oder denkt man, dass vielleicht noch Blasen vorhanden sind, kann man beruhigt sein! Denn eine feuchte Tapete mag erst einmal ein wenig wellig aussehen, aber sie zieht sich nach dem Trocknen glatt.

Hat man nach dem Trocknen immer noch die eine oder andere Blase, kann man mit einer Spritze Kleister in die Blase spritzen und den dann verteilen. Kleister auf der neuen Tapete kann mit einem sauberen, weichen und feuchten Tuch abgewischt werden.

Weitere Tipps

Große Muster sollten in kleinen Räumen vermieden werden, da diese den Raum noch kleiner machen. Es gibt aber auch Muster, die den Raum optisch größer erscheinen lassen. Für welche Tapete man sich letztendlich entscheidet, hängt ganz einfach vom eigenen Geschmack ab. Wichtig ist das man bei Mustertapeten den Rapport mit einrechnet.

Muster müssen auf eine gewisse Weise angesetzt werden damit die Muster in den verschiedenen Bahnen zusammenpassen. Der Musterabstand ist der Rapport. Der Rapport ist auf der Tapetenrolle angegeben und mit dieser Angabe wird festgelegt, wie die Tapete angesetzt werden muss.

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